Fagottvirtuos                               „Der Mann mit dem Fagott“
Nach einem der ersten Konzerte kam nach der Vorstellung Alfons Wonneberger, (ehemals Leiter einer der führendsten Tanzmusikformationen der DDR), hinter die Bühne und gratulierte Jörn Behrsing zur „Hummelflug“-Zugabe mit den Worten: „Gratuliere, das war Fagottvirtuos pur.“ Der Satz blieb bei ihm hängen und wurde Verplichtung für die Zukunft. „Fagottvirtuos“ bedeutet , den Spagat zwischen Klassik und Pop zu bewerkstelligen. Einen großen Anteil daran hat auch die im eigenen Tonstudio vorproduzierte Begleitmusik. Sie ist kein Künstlerersatz, (Jörn Behrsing arbeitet z. B. auch mit zwei hervorragenden Pianisten zusammen) sondern in der Studioproduktion bieten sich ungeahnte Möglichkeiten der Instrumentenvielfalt. Für barocke Stücke kann man Cembalo oder eine Silbermann Orgel einsezen. Für Klaviereinspielungen steht ein Steinweg Flügel zur Verfügung. Streicher, Holz- und Blechblasinstrumente, das gesamte Schlagzeuginstrumentarium ist einsetzbar. Diese Vielfalt bedeutet volles Ausschöpfen der Arrangements und stehen im Kontext zur Fagott-Stimme. „Fagottvirtuos“ bedeutet auch, die alten und neuen Meister mit deren Präzision zu interpretieren, es bedeutet auch, die Komik des Instrumentes zu zeigen. Verschiedene Komponisten, wie z. B. Paul Lincke, haben Solostücke für Fagott und Salonorchester geschrieben. Lehrstunden für die Bühnenauftritte waren die Zusammenarbeit mit der Brechtinterpretin Gisela May, die langjährige Zugehörigkeit zum Berliner Kabarett „Die Distel“ und unzählige Bühnenauftritte. Seit 1985 ist Jörn Behrsing als „Der Mann mit dem Fagott“ bekannt.
Fagottvirtuos
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